Der Jahreszeit entsprechend hat das Gaertnern angefangen. Jetzt gibt es zum Essen selbstgezogene Kartoffeln, Spinat und anderes Gemuese. Ich hoffe wirklich, die Beeren und das Obst waechst mit demselben Erfolg.
Auf dem Photo seht ihr unseren Busfahrer, Hausmeister, der offensichtlich auch unser Gaertner ist. Der kleine Junge neben lernt in einem unglaublichen Tempo und erstaunt mich immer wieder mit seinem Wissen. Mal erlaeutert er mir unser Sonnensystem, erzaehlt mir von Dinosauriern oder erklaert mir auf Englisch die Bedeutung chinesischer Schriftzeichen. Dann spielt er noch Klavier - beaengstigend.
Jeden Monat bereiten wir eine fuer die Jahreszeit typische Speise zu und nun, wo die Tage waemer werden, knuepfen wir an eine koreanische Tradition an und machen unsere eigene Sojasauce. Sie gaert nun noch einen Monat sich hin dem grossen Steinpott, der auf dem naechsten Bild zu sehen ist.Dieser Steinpott ist essentiell fuer die koreanische Kueche. Im letzten Bericht (lang ist's her) habe ich die Fuelle von Beilagen einer koranischen Mahlzeit angesprochen. Ein Grossteil davon sind eingelegtes Gemuese, Pasten oder Saucen, die alle in einem solchen Pott gaeren. Diese standem meist in einer abgelegen Ecke des Gartens, vielleicht wegen des Geruchs, der einige Kinder bei der Zubereitung das weite suchen liess.
Wenn die Sonne scheint, oeffnen wir nun jeden Tag unseren Pott und nachts oder wenn es regnet, schliessen wir ihn. Da dies frueher stets die Aufmerksamkeit der Hausfrau beanspruchte, sagt man in Korea von einer hingebungsvollen und liebenden Mutter, dass sie ihre Augen auf dem Eingemachten hat. Und so gibt es 며초 das Sprichwort: "Willst du einen Haushalt pruefen, probier das Eingemachte."
wer davon bist du? :P
AntwortenLöschenhat ja gut geklappt mit dalian, DU PFEIFE!
alles roger in kambodscha!